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| 15.06.2005 Enertrag News„Windfeld-Befeuerung wird jetzt reduziert“Uckermark (hW). Das uckermärkische Unternehmen Enertrag kann nach langen Verhandlungen mit dem Bundesverkehrsministerium und der Deutschen Flugsicherung nach eigenen Angaben einen wichtigen Teilerfolg vermelden: Die Leuchtstärke des roten Blinkfeuers an Windkraftanlagen darf voraussichtlich noch in diesem Jahr bei guter Sicht um bis zu 90 Prozent reduziert werden. Werner Diwald von Enertrag versichert: „Wir machen uns sofort daran, die Gesetzesänderung im Interesse der Uckermärker so schnell wie möglich umzusetzen. Das gilt nicht nur für neue Windfelder, sondern auch für das bestehende Windfeld Randowhöhe.“ Damit seien, so Diwald weiter, die beim Vor- Ort-Termin des Planungsausschusses der Regionalen Planungsgemeinschaft Uckermark/Barnim am 10. Mai vorgebrachten Gründe gegen eine Beibehaltung der Windeignungsgebiete weitestgehend ausgeräumt (der Uckermark Kurier berichtete). Besonders das nächtliche Blinken der Windfelder ruft bei den Uckermärkern Unmut hervor. Den Betreibern seien aber eigenen Angaben zufolge bisher die Hände gebunden gewesen, schreibe doch die Flugsicherung das rote Blinken gesetzlich vor, so Enertrag. Eingehend auf die Regionalplanung äußert das Unternehmen: Der Regionalplanung sei es gelungen, durch gezielte Steuerung zwei Drittel der beiden Landkreise Uckermark und Barnim nahezu vollständig von der Bebauung mit Windkraftanlagen freizuhalten. Das Konzept sei voll aufgegangen, so Enertrag: Uckermark und Barnim profitieren heute von wirtschaftlichen Impulsen und neuen Arbeitsplätzen durch Windkraft. Eine breite Mehrheit der Bevölkerung stehe nach Einschätzung von Enertrag hinter der Windenergie. Quelle: Uckermark Kurier 1902 |